NVA Bergepanzer T34-TB

Die mittlere Panzerzugmaschine T-34T entstand Ende der 50-er Jahre auf der Grundlage der von der KVP übernommenen 15 Panzerzugmaschinen russischen Ursprungs, die damals als Erstausstattung vorhanden waren. Hierzu sollte die Panzerwerkstatt 2 in Großenhain die veralteten T-34/76 auf die Möglichkeit des Umbaus zu Bergepanzern untersuchen und erproben, um somit den Mangel an diesen Fahrzeugen zu beseitigen
Beginnend mit 15 Fahrzeugen im Jahr 1959 wurden dann bis 1963 alle 116 T-34/76 zu Panzerzugmaschinen (zum Teil mit Bergegerätesatz) durch das RWN umgerüstet.
Für den gleichen Zweck wurden ebenfalls die vorhandenen SFL auf SU-85 und SU-100 Basis umgerüstet. Bei den umgebauten Kampfpanzern wurde die Öffnung des Turmdrehkranzes durch eine runde Platte verschlossen, in der sich eine Luke befand. Bei den herangezogenen SFL wurde die Öffnung der Kanone durch Panzerbleche verschlossen. Charakteristisch für alle Fahrzeuge war die Bugsiereinrichtung auf der vorderen Bugplatte. Die Panzerzugmaschinen traten mit zum Teil unterschiedlichen Konfigurationen auf. Ein Teil der Fahrzeuge erhielt einen Transportkasten.
Die Panzerzugmaschine T-34T war bestimmt zum Herausziehen mittlerer Panzer, Schwimmpanzer, Schützenpanzer und Ketten-SPW, die leicht festgefahren sind. Beschädigte Panzertechnik konnte mittels der mitgeführten Abschleppseile abgeschleppt werden und die Panzerzugmaschine konnte weiterhin als technischer Beobachtungspunkt eingesetzt werden.

Quelle:www.panzerregiment4.de


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