Die Panzerhaubitze Hummel war eine Selbstfahrlafette mit einer 150 mm-Haubitze. Sie wurde von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg von 1943 bis zum Ende des Krieges eingesetzt.
Die korrekte Bezeichnung lautete Panzerfeldhaubitze 18M auf Geschützwagen III/IV (Sf) Hummel (Sd.Kfz. 165). Am 27. Februar 1944 wurde die Nutzung des Namens Hummel auf Weisung von Adolf Hitler als unpassend für ein Kampffahrzeug untersagt. Die Hummel basierte, genau wie das Nashorn auf dem Geschützwagen III/IV, ein Fahrgestell des Panzer IV mit Getriebe und Endantriebseinheit eines Panzer III. Der Motorraum wurde vom Heckbereich in die Mitte des Fahrgestells verlegt um Platz für die Geschützaufnahme zu schaffen. So ähnelte die Hummel dann auch etwas dem Nashorn, allerdings besaß die Hummel ein 150 mm-Geschütz mit einer Reichweite von 14 km.
Da die Hummel mit 18 Schuss nur eine begrenzte Menge an Munition hatte wurden neben den 714 Panzerhaubitzen noch etwa 150 Munitionsträger Hummel gebaut. Dies waren praktisch Hummeln ohne die Haubitze mit zusätzlichem Platz für Munition.
Der Umbau eines Munitionsträgers Hummel zu einer Panzerhaubitze Hummel war relativ einfach möglich, dazu musste nur die mit einer Panzerplatte verschlossene Geschützblende geöffnet und ein Geschütz - welches man z.B. aus einer anderen beschädigten Hummel gewonnen hatte - eingebaut werden.
Die Konstruktion war alles in allem erfolgreich und stand neben der Panzerhaubitze Wespe in den Panzerartillerieabteilungen der Wehrmacht.
Wie bei allen selbstfahrenden Artilleriegeschützen war die Panzerung des Aufbaus nur sehr dünn und nach oben offen. Gerade bei Artilleriebeschuss als auch bei MG-Beschuss auf kurze Entfernung war die Besatzung stark gefährdet.
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